keinverlag

Einige Informationen über meinen Lieblingsverein, in dem ich Vorstandsmitglied bin:

keinVerlag.de

Eigentümer und Webmaster des Literaturforums keinVerlag.de ist Jan M. Zenker (”Malik”) , Artern. Das Forum entstand ursprünglich als Designstudie, Herr Zenker, von Beruf Übersetzer und Spachwissenschaftler, wollte einigen Kunden, die er als Webdesigner betreut, demonstrieren, dass auch eher schlichte und funktionelle Designs im Internet Erfolg haben können.

keinVerlag bietet die Möglichkeit, Texte kostenlos zu veröffentlichen. Bei der Anmeldung im Forum müssen einige persönliche Daten angegeben werden, um die Gemeinschaft der Autoren vor anonymen Störern zu schützen. Weiterhin legen ausführliche Nutzungsbedingungen den Umgang miteinander fest, die Einhaltung der genannten Regeln werden von zwei Administratoren überwacht. Diese administrativen Aufgaben übernehmen Herr Zenker selbst und der vom Verein keinVerlag e.V., Andreas Gahmann gewählte Vertreter .

Dem Literaturforum angeschlossen ist die Webseite für darstellende Kunst, keineGalerie.de, für Sehbehinderte wird die Adresse keinBlick.de angeboten. endlessnovel bietet die Möglichkeit, angefangene und unfertige Geschichten einzustellen und von anderen Nutzern in beliebig vielen Variationen bzw. Handlungssträngen weiterschreiben zu lassen.

Momentan sind bei keinverlag.de über 2330 Autoren und über 790 Leser angemeldet.

keinVerlag e.V.

Die Gründung des gemeinnützigen Vereins keinVerlag e.V. im Jahr 2004 war die Idee einiger auf der Internetseite keinVerlag.de angemeldeter Autor-inn-en , die durch diese Gründung mehr erreichen wollten als nur eine virtuelle Gemeinschaft zu sein. Der Verein soll literarische Projekte wie Anthologien, Lesungen, Wettbewerbe etc. initiieren und durchführen. Ein Teil der Mitgliedsbeiträge dient dabei zur Finanzierung des Literaturforums keinVerlag.de.

Das bedeutet konkret:
- Der Verein hat die von Herrn Zenker herausgegebene Literaturzeitschrift “16 Seiten“, mit einer Auswahl von Lyrik und Prosa der bei keinverlag.de angemeldeten Autorinnen und Autoren, übernommen. Derzeit ist die Ausgabe Nr. 3 der “16 Seiten” erhältlich. Für die nächste Zukunft ist eine vierteljährlich erscheinende Literaturzeitschrift geplant.

- Im April 2006 fand die erste öffentliche Lesung des Vereins in Düsseldorf statt. Zu der Lesung ist das Begleitbuch “Auf-Bruch” erschienen.

- Am 03.03.2007 fand die zweite öffentliche Lesung des Vereins in Papenburg statt.

- Unsere Ansprechpartnerin im Vorstand für die Jugendarbeit ist die Autorin Kindermund

- Der Verein wird im Sommer 2008 eine Jugendanthologie publizieren, das Buch wurde von den Jugendlichen inhaltlich und formal selbst gestaltet. Verlegt wird es im Synonym-Verlag.

- Die erste Lyrik-Anthologie des Vereins ist im März 2007 erschienen, verlegt vom Medu-Verlag.

- Die erste (Ruhr-) Pott-Lesung fand am 10.11.2007 in Essen statt, eine Fortsetzung dieser Reihe ist für den Februar 2008 geplant.

- Für das Frühjahr 2008 ist ein offener Literaturwettbewerb geplant.

- Einmal jährlich treffen wir uns bei der Mitgliederversammlung irgendwo in der Mitte Deutschlands. Weiterhin gibt es Autorentreffen und –stammtische in den meisten Bundesländern, an deren Organisation regelmäßig Vereinsmitglieder aktiv beteiligt sind.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 25 €, wobei es verbilligte Mitgliedsbeiträge für Mitglieder mit ein wenig geringerem Einkommen gibt, dieser Beitrag beträgt 15 €. Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Beitragszahlung befreit, ein Antrag auf Befreiung von den Mitgliedsbeiträgen ist aber jedem Mitglied möglich. Ein Teil der Mitgliedsbeiträge dient dabei zur Finanzierung des Literaturforums keinVerlag.de

Vorsitzende des Vereines keinVerlag e.V. ist Frau Brigitte Gassmann, Dortmund.

Der Verein ist eingetragen am 14. Februar 2005 beim Amtsgericht Erlangen unter der Vereinsregister-Nummer 1746. Das zuständige Finanzamt stellte am 16.01.07 fest, dass als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke verfolgt werden.

Alles anders. Oder nicht?

Erste Kolumne des neuen Mittwochsteams keineKolumne.de

BrigitteG:

Herrje, ich habe meine Frauen verloren… oder sagen wir es konkreter: zwei verloren, eine gewonnen, und noch ’nen Kerl dazu – und welche Variante ist besser? Wir drei (KeinB, Wupperzeit und ich) sind also das neue feste Kolumnenteam, über variable Gastkommentatoren wollen wir noch diskutieren.

Ich freu mich auf Euch beide, und bin gespannt auf die Themen, die Ihr Euch wählt. Meine Methode wird die gleiche bleiben: bei irgendwelchen belanglosen Themen so lange herumblubbern, bis mir nichts mehr einfällt (böse Zungen behaupten, ich schriebe dann trotzdem noch weiter…).

In diesem Sinne: Glückauf!

KeinB:

Es war im wunderschönen Monat Juni, Anno 2008, als mich ganz harmlos und unverbindlich eine Mail einer gewissen Brigitte G. (Alter der Redaktion bekannt) erreichte, sie habe an mich gedacht. Also konkret. So richtig bewusst an mich. Genau da war für mich und mein Ego bereits der Punkt erreicht, an dem wir genug gehuldigt und gesalbt worden waren – ich hätte zu allem ja gesagt, ich bin in manchen Hinsichten furchtbar einfach gestrickt. Das funktioniert bei mir ähnlich wie bei Männern: Gib ihnen ein Bier und sie sind glücklich. Also: Gib KeinB ne Kolumne und sie ist glücklich. Oder besser: Gib KeinB irgendwas und sie ist glücklich. Vorausgesetzt es ist kein Spinat oder Pferd oder Fußball.

Jedenfalls, jetzt saß ich also da und hatte zugesagt, eine Kolumne zu schreiben. Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, war: Geil! Ich schreibe eine Kolumne. Der zweite: Was schreibt man da? Und dann irgendwann fiel mir ein, dass ich überhaupt gar nicht wusste, WIE man eine Kolumne schreibt. Ich weiß es auch jetzt noch nicht so richtig. Ich werde mich überraschen lassen oder – wie es auf neudeutsch so schön heißt: Learning by doing. Und weil auch so eine
Eindrittelkolumne irgendein Schlusswort braucht:

Irgendein Schlusswort.

wupperzeit:

Gerade aus dem Team der Jugendkolumne herausgeflogen, - zu alt, zu doof, zu hässlich, zu überhaupt, - und gleich befördert in ein Erwachsenenteam: Wenn das kein Glück oder keine Karriere ist, dann weiß ich das auch nicht. Und dann noch das legendäre Mittwochsteam…

Außerdem, Erwachsenenkolumne: Ich freue mich auch auf die erwachsenen Themen, endlich muss ich nicht mehr überlegen, was könnte die lieben Kleinen interessieren (unter uns: Ich habe das nie so recht herausgefunden oder verstanden), jetzt kann ich über die Themen schreiben, die mich interessieren, vielleicht auch Sie interessieren werden, - wir werden sehen.

Eventuell gelingt es mir sogar im Laufe der Zeit herauszufinden, worin der Unterschied zwischen jungen und erwachsenen Themen liegen könnte, ich hoffe das eigentlich überhaupt nicht, und damit:

Einen schönen Tag.

Kolumne

Ciao

Heute heißt es Abschied nehmen für mich, aber: Nicht zu früh gefreut, bitte, Abschied nehmen nur von diesem Team und damit von dieser Kolumne. Dieses hier ist eine Jugendkolumne, und wer auf mein (biologisches) Alter schaut, der weiß sofort: Es ist ja allerhöchste Zeit. Es wird auch kein sehr sentimentaler Abschied werden, wir haben uns schon untereinander im Team über den schweren Verlust getröstet.

Gegründet wurde diese Kolumne 2006 von mir in meiner Zeit als Jugendvertreter unseres kleinen Forums, die Idee dahinter: Den jungen Kollegen die Möglichkeit zu geben, einmal ihre Meinung in Kolumnenform zu äußern, als feste Teammitglieder oder als Gastschreiber, und zwar zu jedem beliebigen Thema und soweit es die Nutzungsbedingungen dieses Forums erlauben und damit der Anstand überhaupt. Bisher ist das fast zwei Jahre lang gelungen, jeden Montag ein Thema zu finden, fast jeden Montag, ein einziges Mal nicht, - da war ich nach dem letztjährigen Jahrestreffen in Marburg noch zu zerschlagen, um eine Kolumne zu schreiben, aber sonst: Jeden Montag.

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Neue Covervorschläge

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von tausendschön, für unsere Jugendanthologie, - ganz herzlichen Dank.

Pinocchio

Die meisten werden sie kennen, die berühmte Figur aus dem Kinderbuch von Carlo Collodi, in dem Buch werden die Abenteuer einer Holzfigur geschildert, unter anderem eine berühmte Geschichte, als Pinocchio eine immer längere Nase wächst, während er lügt. Man soll eben nicht lügen, oder: Etwas versprechen, wovon nicht einmal man selbst glaubt, dass man es halten kann. Ansonsten möge einem schon während des Versprechens eine Nase wachsen lang und länger, gerne aus Holz.

Hier meine ich die vorsätzlich nicht eingehaltenen Versprechungen, die man Anderen so macht, nicht die fahrlässigen, wie ein Eheversprechen, zum Beispiel, bis dass der Tod Euch scheidet, so etwas suggeriert einem ja nur der „vom Geschlechtstrieb umnebelte Intellekt“, wie Schopenhauer das genannt hat. Ich meine Versprechungen, von denen man in dem Moment, in dem man sie abgibt, schon weiß: Das kann ich nicht halten, werde ich nicht halten, am schlimmsten: Will ich gar nicht halten. Ganz zu Unrecht wird zwischen einem Versprechen und einer Lüge unterschieden, in dem Moment, in dem man ein unhaltbares Versprechen dolus direktus abgibt, lügt man.

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Deutsch sein

Schon wieder ich, eigentlich wäre jemand Anderer vom Team dran mit einer Kolumne, aber sie schauen Fußball, vermutlich, gemütlich mit Freunden oder Public-Viewing, während ich seit heute früh in meiner Besenkammer hocke und darüber grübele, womit ich Sie heute unterhalten darf; - kürzlich wollte ich übrigens eine unserer legendären Teamkolumnen über Fußball schreiben, das wurde entrüstet abgelehnt, man interessiere sich nicht dafür, nun: Es gibt also bald ein wenig Diskussionsbedarf, oder wie man das nennt, im Team, demnächst…

Ja, die EM 2008, was mich irritiert: Wenn Deutschland gleich gewonnen haben wird (es steht 1:0, momentan) dann haben alle Deutschen gewonnen, also: ich auch. Obwohl ich gar nicht mitgespielt habe, und einen Sieg einer Fußballmannschaft auch nicht als persönlichen Sieg empfinde, genauso wenig wie eine Niederlage, natürlich. Es gibt auch keine Beziehung zwischen mir und den Fußballern, keine persönliche, ebenso wenig wie eine zwischen ihnen und mir. Oder glauben Sie ernsthaft, Lukas Podolski würde mir morgen während der Arbeit die Daumen drücken, - wohl kaum. Obwohl… Podolski ist ein, nun ja: merkwürdiger Mensch. Aber wie schnell manche immer bereit sind eine Gemeinschaft mit Wildfremden zu bilden… Übrigens hat Podolski gerade das 2:0 geschossen.

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Minden

Das große KV-Jahrestreffen rückt näher, die Klugen unter Euch werden es sich spätestens beim Lesen des Titels gedacht haben, dieses Jahr also in Minden, 26.07.2008, Näheres in der Veranstaltungschronik, - und genau wie letztes Jahr für alle, die noch nie an einem Treffen teilgenommen haben, ein paar Infos, wie läuft das ab, usw. Auch: für die Jugend, besonders für die Jugend.

Das Treffen beginnt um 13.00 Uhr, Zeit, sich ein wenig warmzuplaudern, sich zu begrüßen, wenn man Manieren hat, danach findet die Mitgliederversammlung des Vereines statt, gegen 14.00 Uhr. Daran teilnehmen darf jeder, seine Meinung sagen und vielleicht durchsetzen auch, nur mitbestimmen, das dürfen nur Vereinsmitglieder. Soweit ich die bisherige Liste der Teilnehmer verfolgt habe, nimmt auch nur ein Mitglied des Jugendbereiches, das gleichzeitig Vereinsmitglied ist, an der Sitzung teil, Ihr müsst also darauf hoffen, dass die so genannten Erwachsenen die richtigen Entscheidungen für Euch treffen, vernünftig über Euch entscheiden. Wie Eure Eltern und Lehrer. Würde mich persönlich ein wenig sehr ankotzen, dass ich nicht mitbestimmen darf, zumal die maßgeblichen Projekte von KV vom Verein organisiert werden, aber Ihr wollt es ja so. Kostenlose Mitgliedschaft für unter Achtzehnjährige, danach verbilligte (15 € pro Jahr) für Studenten oder so, Befreiung bei keinem Einkommen, oder geringfügigem. Nebeneffekt: Die Werbung verschwindet von Eurer Seite.Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, seine Meinung durchzusetzen, außerhalb einer Vereinsmitgliedschaft, aber da seid Ihr Euch ja auch nicht einig, bzw. immer wieder einig desinteressiert. Nun, die MV wird ca. eine Stunde dauern.

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