ein beschissener liebesbrief.weil mir danach war.weil er an niemanden gerichtet ist.an niemanden

von ungesagt

budapest.bukarest.prag.ich werde dir aus jeder stadt eine karte schicken.st petersburg.da werde ich anfangen.weil das heimat ist.und damit ich ein mal weine.und dann nie wieder.dann.krakau.weil ich es schön finde dort.und zürich.weil ich denke diese stadt wirst du mögen.und luzern.mit dir am see sitzen.nur ohne dich.kopenhagen.dublin.ich werde dir im schnee schreiben.ein mal möchte ich,dass der himmel schneit.wenn wir zusammen sind.und im regen.paris.ich werde dir von den französinnen schreiben.ich werde schreiben,dass du ruhig bei mir bleiben kannst.weil sie auch nicht schöner sind.und keine angst.ich schreibe dir nichts über mich.immer nur über welt.du wirst dich nicht langweilen.ich werde dir bilder schicken.in meiner handschrift.damit du die welt lesen kannst.wie ich sie sehe.damit du ein bißchen sehen kannst.damit ich ein bißchen bei dir bin.ich werde so wenig schreiben wir möglich.vielleicht ein paar worte.vielleicht nur meinen namen.damit du ihn endlich kennst.meinen namen.vielleicht denke ich mir für jede stadt einen anderen aus.damit du dich nicht langweilst.ich werde keinem sagen wozu ich sie brauche.diese ganzen postkarten.diese ganzen briefmarken.und während jemand meine hand hält,schreibe ich dir.mit der freien hand.und wenn ich dafür mit links schreiben lernen muss,werde ich lernen mit links zu schreiben.wenigstens meinen namen.

und andere werden mir zusehen.wie ich rauche.oder wie ich trinke.vielleicht werden sie mich nach hause tragen,wenn ich betrunken bin.wo auch immer zuhause ist.sie werden mein gesicht anfassen und mir zwischen die beine greifen.wir werden über bücher reden.oder worüber auch immer.oder über rein gar nichts.

aber dir werde ich schreiben.

Gelesen

Über Pornographie

werde ich hier garantiert nichts schreiben, sie langweilt mich, unter uns gesagt, und ich langweile mich nicht gerne. Ich brauche aber einen Eyecatcher für meine heutige Kolumne, da Frau KeinB in unserer teaminternen Leseaufrufstatistik ganz bedenklich droht mich zu überholen, ich liege nur noch 0, 2531 Prozentpunkte vor ihr, und in der Liebe und bei dem Manipulieren von Leseaufrufstatistiken sind doch alle Mittel erlaubt. Den Kampf um die Kommentarhäufigkeit führen wir dann in drei Wochen weiter. Sie wird sich wundern, so viel schon jetzt einmal angedeutet.

Aber wo wir schon einmal bei dem Thema sind, also bei den heiligen KV – Kriterien zur Bewertung der Qualität eines Textes oder Autoren: wie kommt man da noch zu einem beeindruckenden Ranking außer durch einen reißerischen Titel und also Bildzeitung spielen für einen Moment? Und ohne ständig den Cache seines Browsers zu leeren und so zumindest die Leseaufrufe, nun, sagen wir: zu bearbeiten?

Es gibt da einige, zugegeben, ein wenig arbeitsintensive Wege, und sie erfordern auch eine gewisse psychische Stabilität und Disposition, besonders auch die erste von mir vorgestellte Methode. Man muss sich da ein wenig demütigen und auch nicht zu ungeduldig veranlagt sein, so einmal eine kleine Warnung vorab. Hochkommentieren, so könnte man es nennen, abgeleitet vom „Hochschlafen“, man schreibt also vor der Veröffentlichung eines eigenen Textes möglichst viele Kuschelkommentare bei anderen Kollegen, wobei die erfahrenen KV – User schon Bescheid wissen, wenn sie derartige Post erhalten: Rekommentar schreiben, bitte. Praktisch ist es zudem, wenn man ein Kommentarkaffekränzchen etabliert, dieses möglichst ausbaut, aber das ist dann womöglich erst der zweite Schritt nach dem kommentierenden Anbaggern. Nun schreiben nicht alle Kollegen Rekommentare, manche einfach deshalb nicht, weil sie so eitel sind, diese Ansaugerei für eine ehrliche Meinung zu halten, und damit in ihrem Glauben bestärkt werden, als KV – Gott nicht antworten zu müssen, so wie es der richtige Gott auch zumeist handhabt. Oder sie antworten nicht jedem, oder: was weiß ich. Größte Katastrophe: Sie antworten mit einem Verriss… Manche Kollegen sind so eitel, der Ausweg: Man sucht sich andere. Um eine Zahl zu nennen zur Orientierung: Je nach schon erreichtem Status genügen da zwischen zwei und leider bis zu zehn Kuschelkommentaren. Ein Ausdruck meiner lieben Exkollegin Cora_Sonn, übrigens, er ist wohl selbsterläuternd, nicht wahr.

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Die Kartenkünstlerin

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Dorothea Weiß ist am nächsten Wochenende mit einer eigenen Bude auf dem ersten Adventlichen Kunstmarkt in der Domstadt Neviges vertreten. Sie zeigt (und verkauft) ihre schönen, handgemalten Karten mit ihren berühmten Kästchen und ihre feinen, leisen Landschaften, die zum Verschicken eigentlich viel zu schade sind - und Euch gerahmt viele Jahre Freude bereiten. Außerdem ihre lustigen Fotokarten, die sie selbst fotografiert, bearbeitet, vergrößern lässt und auf Karton klebt, Karte für Karte in Handarbeit. Adventlicher Kunstmarkt, Fußgängerzone Neviges, Sa, 29.11.08, 11 - 20 Uhr, So, 30.11.08, 11 - 18 Uhr.

termine

Wucherer

Stellen Sie sich bitte einmal vor: Sie gehen zu einer Bank und bitten um einen Kredit. Sie werden also nach Ihrem monatlichen Einkommen gefragt werden, woher das stammt und wie hoch es sei, und stellen Sie sich vor Sie würden dann antworten: Ich verdiene mein Geld als Spieler in diversen Kasinos, mein Einkommen ist hoch. Also, es wird vielleicht einmal hoch sein, bisher lebe ich noch von dem Geld, dass ich mir von anderen Banken geliehen habe, es ist verbraucht (sagen Sie lieber: investiert), und nun brauche ich von Ihnen frisches Kapital. Nun, man wird Sie an die Bundesregierung verweisen, die möge für Sie bürgen, eine Antwort, die nur vorstellbar ist, sollte ihr Sachbearbeiter Humor haben, wahrscheinlicher ist, dass man Sie einfach rausschmeißt, einen Arzt oder die Polizei holt, Alternativen, die für mich nicht ohne Humor sind. Ein Witz, verstehen Sie: Ein Banker ruft die Polizei oder einen Arzt…

Eine ein wenig schlichte Analyse der derzeitigen Finanzkrise, aber wie Tucholsky schon anmerkte: So, wie sich Klein Fritzchen die Weltgeschichte vorstellt, so ist sie auch. Die Banken haben sich gegenseitig Geld geliehen, um es an der Börse auf Schwarz zu setzen, und als sie gemerkt haben, dass alle Banken so arbeiten, ist das System zusammen gebrochen, man spricht von einer Vertrauenskrise, natürlich trauen sich Zocker am allerwenigsten untereinander, nur selbst Betroffene wissen doch, wie unwahrscheinlich es ist, auf Dauer zu gewinnen in diesem System der Spekulation auf sein eigenes Glück. Auch das entbehrt aber für mich nicht einer gewissen Komik: Wie Narren haben sie sich gegenseitig belogen und betrogen. Ich glaube nicht, dass sie von dem gegenseitigen Spiel gewusst haben, dazu scheinen mir die Damen und Herren Banker nicht intelligent genug zu sein, und sollten sie es sein, so wird diese Klugheit anscheinend geblendet von einer ekligen Gier nach eigenem Profit.

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Am Rande der Fahnenflucht

von tausendschön

Auf der Brücke fange ich an zu schwanken. Sonst tobt hier Wind, daß ich einen Grund habe, mich mit meinem großen Zeh am Bordstein festzuklammern und mit dem Haar im Zopf. Nicht heute. Die letzten Meter rutsche ich hinab. Auf der anderen Seite sind die Straßen weit. Altstadt (in der aus kleinen Räumen nackte Stimmen auf die Straße sich verflüchtigen, um dort auf das staubige Pflaster der engen Gassen zu sinken), warum starrst Du so auf meinen Hinterkopf, er ist verwechselbar und hat Dich bald vergessen. Ich lache aus: Eine Ratte verläßt das sinkende Schiff, das sie selbst ins Windloch gesteuert hat. Und hinter mir bekämpft die Stadt mit unzähligen Laternen die Nacht. Später liegt an ihrer statt ein fliegender Teppich aus Licht: Fiele ich rückwärts, finge er mich auf. Dennoch riskiere ich nichts.
Als es schließlich tagt, sind die Lichter abhanden gekommen, und vor mir steht die Öde. Der Hunger nagt schon wieder Löcher in die Erinnerung, und ich habe doch keinen Samen zu säen.

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pierre

von tausendschön

es wintert kalt in diesem letzten monat, frostig, wie um den höhepunkt eines kalten jahres zu verkünden. ich bin auf besuch, wir sitzen im wohnzimmer und diskutieren, mein vater und ich.  vielleicht hatten wir gehofft, der frost verhindere die gemeinen kleinen, heißen funken, die wir in jedem unserer gespräche versprenkeln, trotzdem wir nur über das wetter reden. der frost tut uns nicht den gefallen, so streiten wir eben wie üblich, diesmal über merkmale von jahreszeiten im allgemeinen und über die vergangenen wochen im ganz besonderen. er nennt sie herbst, denn das laub war rot, aber ich habe ganz deutlich den frühling gerochen, und ihr seht schon, daß wir niemals auf eine nenner kommen werden. wir diskutieren trotzdem, laut und mit verschränkten armen und bisweilen mit einem leichten anflug von verlegenheit kämpfend, wissen wir doch beide, daß wir über unterschiedliche dinge reden und daß die luft meiner neuen heimat ganz anders riecht, und, nebenbei bemerkt, auch wärmer ist. meine mutter indes schält diese mandarine mit ihren rührenden abgekauten kleinen fingernägeln. tatsächlich ist es mehr ein versuch, denn sie behält den ganzen abend die gleiche mandarine in der hand. es ist nicht ihre erste – sie probiert es jeden winterabend, und es kommt nur selten einmal vor, daß sie es schafft, eine ganze mandarine zu schälen. ich verstehe nicht, warum sie es tut, vielleicht um ihren trotz über die fingernagelreste zu besiegeln, denn am ende des abends ist die mandarine zu matschig, um noch eßbar zu sein. von zeit zu zeit schaut meine mutter mit traurigen augen auf ihre mandarineschälenden finger, aber nie in meiner gegenwart wurde sie je von einer unzufriedenheit übermannt, und zu jeder neuen dunkelheit scheint das blatt neu gemischt. mein bruder pierre starrt meine mutter an, wenn sie sich mandarinensaft aus den augen wischt, er starrt ihr in die augen, in denen zwischen zwei augenzwinkern einmal kurz meine zu bunte strumpfhose aufleuchtet. er starrt auch meinen vater an, seine lässig geknackten nüsse und die schmal gewordenen schultern, und ich bin mir nicht sicher, ob er auch sieht, und auf die gleiche art, was ich sehe: wie eine ungeübt zitternde hand durch den grauen kranz im dunklen haar streicht. mein bruder jedenfalls steht auf und geht ohne gruß in sein zimmer, ich weiß nicht: holt er das verrückte streichholzschloß, an dem er jeden abend baut, oder geht er ins bett. er ist ein zweifelhafter mensch, schon seine geburt war zweifelhaft, ich erinnere mich nicht recht daran, nur an den tag, der ihr vorausging: ein tag wie weihnachten, keine geschenke, aber friedlich und schön, ein tag leben, und dann kam er. ich weiß nicht, ob es an ihm hing, kurze zeit später kam diese weihnachtliche stimmung nicht einmal mehr bei geschenken auf. doch er blieb, pierre, ruhig wie ein stein, vielleicht hat er einfach nur keinen verstand, den er verlieren kann (dann hat er wirklich glück), oder er ist wirklich ein stein. manchmal frage ich mich, wieviel zeit seit seiner geburt verstrichen ist, so viel kann es wirklich nicht gewesen sein, und doch, so meine ich, wäre es für ihn an der zeit, hier rauszukommen. aber so viel weiß ich von ihm: er geht nicht. und plötzlich weiß ich auch, daß er die zitternde hand gesehen hat.
er kommt zurück aus seinem zimmer. in den händen hält er kein streichholzschloß. schon gar nicht für mich. in der einen hand hält er ein messer. mit der anderen öffnet er das fenster. er schweigt und stellt sich zurück an die türe. er braucht kein messer. er will sicher gehen. ich bewege mich zum fenster, drehe mich nicht um. nicht nach zwei gesenkten augenpaaren. ich will sie nicht hören, nicht die augen und nicht seine stimme. doch ich höre sie. pierre schweigt.
mein kopf hat seine stimme: du bist nicht meine schwester
ich kam danach
ich falle

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Einige Texte einiger von mir geschätzten Kollegen, zum Beispiel:

 

Prèluede

von A. J.

Das war’s, sagt die Lethargie. Sie hat mich gepackt, krallt sich mit zittrigen Fingern in meine Handgelenke, dass ihr die Knöchel weiß werden, und hält mich fest. Ich liege halb auf das Bett hingesunken, halb mit den Füßen noch die Dielen berührend, ein schmerzhaftes Kribbeln zieht sich durch die großen Zehen, auf die ich das letzte Gewicht abgewälzt habe. Aufstehen musst du, aufstehen, denke ich, und greife nur fester und verkrampfter in die Decke, drücke ein fahlgraues Gesicht in die Kissen, bis ich kaum noch atmen kann.

Chopin dringt durch die Wände, der Nachbar spielt, er schiebt mir den Chopin durch die Mauerritzen und unter der Tür hindurch wie eine dahingewischte Nachricht auf einem Zettelchen mit fransigem Rand, wie: ein Extrakt, koch dir eine Suppe daraus, wenn du willst. Prélude Opus 28 N° 4, zusammengefalten und von mir wieder aufgeklappt, wie eine Notiz, nur: dass ich nicht lesen kann, nur hören, und so kommt der Chopin nicht an, wie er sollte.

Steh auf, sagen meine Zehen, und: lass es, wie es ist, mein Gesicht, und: wen stört es, sage ich. Du kannst nicht lesen, sagt meine linke Hand nüchtern, und fährt mit den Spitzen der Finger, die Decke freigebend, über die Falten des Kissens, über den dünnen Stoff, der glatt auf meinen Schultern liegt, bis in mein Haar, und hält sich daran fest. Nie wieder? frage ich sie, mit einem Hauch von Hoffnung, und Verzweiflung auch. Denn: ich weiß die Antwort ja längst. Noch nie, sagt die Rechte, sanft, lässt ebenfalls die Decke los, und drückt sich zu einer Faust zusammen, zu lange Nägel in ihre Innenseite bohrend, ohne auf den Schmerz hin nachzulassen. Lass los, sagt die Linke, und die Rechte gibt erstaunlich schnell nach, fährt ebenfalls ins Haar. Die Finger verschränken sich ineinander, betasten sich, die Wölbung des Schädels, die Kopfhaut, die dünnen langen Fäden von brauner Farbe. Aber davon wissen sie ja nicht, die Finger, sie wissen nichts von Farben, und auch nichts von Worten, ihr Blick reicht nur eine Armlänge weit. Das schlimme daran ist: das ist weiter, als ich noch sehe.

Wieder das Prélude, immer wieder, es setzt sich immer besser zusammen, je öfter es herüberschwappt, die Vibrationen hämmern durch den Boden hindurch, durch die Füße des Bettes, durch die Matratze und das Kissen in mein Gesicht, das schwer wiegt, so schwer, dass es den Kopf heruntergezogen hat, der es nicht mehr halten kann. Gerade noch rechtzeitig hat er nachgegeben, bevor das schwere Gesicht sich lösen und herabfallen konnte, der Kopf ist dem Gesicht im drohenden Fallen gefolgt, um den Abriss zu verhindern. Und jetzt kann er nicht zurück, der Kopf, ohne zu riskieren, dass das Gesicht kleben bleibt im weißbezogenen Daunenkissen.

Wie eine Rauchschwade hängt der Chopin jetzt im Zimmer, tief über dem Boden, ich fühle es, aber es sagt mir immer noch nichts, ich kann es nicht hören, ich kann es nicht lesen, obwohl es so deutlich ist wie die Hände auf meinem Hinterkopf und der Stoff des Kissens in meinem Gesicht. Du kannst nicht lesen, sagt das Klavier, und heute morgen sagte die Zeitung: Lass es doch bleiben.

Es hängen Worte über den Dingen, über jedem Schrank, jedem Fußabtreter, über meinem Bett gerade und über mir, ich weiß es, weiß dass sie da sind, ich habe sie gesehen, aber: ich sehe sie nicht mehr. Würde ich jetzt hinüber schauen, dorthin, wo das Fenster ist, sähe ich: Ein weiß lackiertes altes Holzfenster das nicht richtig schließt, und eine gelbliche Gardine, und im Hintergrund die Welt, irgendwo, aber: nicht mehr. Nur das, nur ein Fenster und eine Gardine und dahinter wie aufgemalt eine Welt. Ich habe die Schatten der Worte gesehen, noch eine Zeitlang, weil ich wusste, dass sie da sind, aber ich konnte sie nicht mehr lesen, sie waren wie in einer fremden Sprache, und nun sind sie weg. Endgültig. Wozu brauchst du mich noch, sagt mein Gesicht, wenn du nicht mehr lesen kannst? Wer nicht lesen kann, kann nicht sprechen, und wer nicht sprechen kann, nicht schreiben, und wenn du nicht schreiben kannst, und nicht lesen, und nicht sprechen, wozu brauchst du dann Augen und einen Mund, und ein Gesicht, an dem dich die Leute erkennen?

Ich höre noch den Chopin, aber obwohl er mich fest gegriffen hat, umringt, umschlungen, sagt er nichts, sagt mir nichts, nichts außer: Chopin, Prélude Opus 28 N° 4, und das Bett sagt: Bett, das Kissen: Kissen, und ich denke: Bett, denke: Kissen, denke: nichts. Und dann sagen sie alle nichts mehr, nicht einmal das, und ich: ein flacher Atemzug. nicht mehr.

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