Trulla Trulla Trullala

von Kindermund

Ein Protokoll. oder: Was passiert, wenn man denkt, ein Grundkurs reicht auch.

Donnerstag, fünfte, sechste Stunde: Mathe. Auf in die Langeweile!
Sobald es klingelt, beginnt die Ulla vorne von rechts- und linksdrehenden Funktionen zu reden. Ich muss an Joghurt denken.
Mit umständlichen Ausschweifungen kommt sie bei der Monotonie von Funktionen an. Was die Rechts- und Linkskurven sollten, weiß ich nicht. Gestern hatten wir schon das gleiche, sie erzählt es trotzdem noch mal und wundert sich, warum wir im Stoff zwei Wochen zurück liegen.

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Zentralabitur- Theater

von para.gone

Dass das Zentralabitur viel Theater um Nichts ist, steht außer Frage. Viel Bürokratie, wenig Standardisierung, dafür umso mehr Nivellierung auf fragwürdigen Niveaus und vor allem Grund für einen Nebel der Angst, der sich seit Monaten auf die Schullandschaft von NRW hinabsenkt.
Eine ganz perfide Angst, die unsichere Lehrer, Symbole der Allwissenheit vergangener Zeiten, und eingeschüchterte Schüler in Herden in die landesweiten Theater treibt. Umso mehr Grund dazu, sich einmal vor Augen zu führen, was das Zentralabi an literarischer Qualität bietet.
Ich kann kein Französisch, also lassen wir das, wovon ich nichts versteh’; Latein war auch schon immer das Antonym zu Spannung, aber schauen wir mal, was Deutsch und Englisch an Theaterfutter zu bieten haben:

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Details

Kolumne bei KeinVerlag

Nur nebenbei: ich bin kein großer Handwerker vor dem Herrn, zwei linke Hände, wie man so schön sagt, und wenn bei mir etwas kaputt geht, so habe ich jemanden in meinem Bekanntenkreis, den ich anrufe, ich schildere das Problem, er denkt kurz darüber nach, ob ich das selbst hinbekomme mit Hilfe seiner Erklärung, meistens entscheidet er sich dafür, das selbst zu machen, weil: wenn ich noch größeren Schaden anrichte, hat er nachher umso mehr Arbeit…Während er repariert erklärt er seine Arbeit, es langweilt mich, aber ich bin ein höflicher Mensch.

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Aktuelles

keinVerlag e.V. ist ein gemeinnütziger Literaturverein, der sich die Unterstützung und Förderung von verlagslosen Autorinnen und Autoren auf die Fahnen geschrieben hat. Er bietet Möglichkeiten zur literarischen Entfaltung und Weiterentwicklung, außerdem ist er eine Anlaufstelle für alle Literaturinteressierten. Insbesondere sollen Jugendliche mit speziell auf sie zugeschnittenen Angeboten für das Schreiben und Lesen begeistert werden.

Was heißt das konkret?

  • Der Verein hat in regelmäßigen Abständen eine Literaturzeitschrift mit einer Auswahl von Lyrik und Prosa der bei keinverlag.de angemeldeten Autorinnen und Autoren veröffentlicht. Derzeit ist die Ausgabe Nr. 3 der “16 Seiten” erhältlich.
  • Im April 2006 fand die erste öffentliche Lesung des Vereins in Düsseldorf statt. Zu der Lesung ist das Begleitbuch “Auf-Bruch” erschienen.
  • Am 03.03.2007 fand die zweite öffentliche Lesung des Vereins in Papenburg statt.
  • Unser Ansprechpartner im Vorstand für die Jugendarbeit ist der Autor wupperzeit.
  • Der Verein wird 2007 eine Jugendanthologie heraus bringen, das Buch wird von den Jugendlichen inhaltlich und formal selbst gestaltet.
  • Die erste Lyrik-Anthologie des Vereins ist im März 2007 erschienen, verlegt vom Medu-Verlag.
  • Für Sommer/Herbst 2007 ist ein offener Literaturwettbewerb geplant.
  • Bei der Organisation von keinverlag.de-Autorentreffen sind die Vereinsmitglieder stark engagiert.

Die Gründungsversammlung

Gründungsversammlung

Ausdrücklich sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Website www.keinverlag.de mit allen Möglichkeiten jedem kostenlos zur Verfügung steht, der sich dort registrieren und Texte veröffentlichen möchte. Diese Website wird nicht vom Verein betrieben - aber bis heute sind eigentlich alle Vereinsmitglieder über diese Seite zu uns gestoßen; daher auch unser Name.Hier geht’s zur Gründungsversammlung des Vereins.

Lyrikanthologie

Die erste Lyrikanthologie, herausgegeben vom Verein, ist im erschienen. Es sind Gedichte von insgesamt 61 kV’lern, davon 14 Vereinsmitglieder und 47 Nichtmitglieder. Auf der Leipziger Buchmesse wurde das Buch vorgestellt, am 22.03.07 fand auf der Messe eine Lesung mit fünf Autor-inn-en statt.

Auf keinverlag.de besteht die Möglichkeit für Autor-inn-en, das Buch vorab zu bestellen.

Sechzehn Seiten

Die neue Vereinszeitschrift ist erschienen und kann ab sofort bestellt werden.

16Seiten Nr.3

 

Freiexemplare für veröffentlichte Autoren werden der Bestellung abgerechnet. Herzlichen Dank allen, die an der Redaktionsarbeit, an der Organisation, an Satz und Druck und am Vertrieb beteiligt waren/ sind. Und Dank auch unseren Autoren für die Bereitstellung ihrer Texte. Der Verein keinVerlag e.V. gibt in regelmäßigen Abständen eine Literaturzeitschrift mit einer Auswahl von Lyrik und Prosa der bei kV angemeldeten Autorinnen und Autoren heraus. Die Ausgabe 3 erscheint mit einer Auflage von zunächst einmal 500 Stück. Vereinsmitglieder und die veröffentlichten Autoren erhalten ein Exemplar kostenlos, Spenden sind natürlich immer willkommen.


Keine Fühlingsgefühle.de

von para.gone

Kaum hat sich das Wetter draußen auf sommerliche 25° verschoben, kriechen sie wieder aus allen Ecken. Neben der diesjährig angedrohten Zeckenplage wohl die grausigste Plage des Frühlings. Ihre ersten Symptome erkennst du daran, wenn einer von deinen Kumpels mit verklärtem Blick alle zwei Minuten auf sein Handy starrt, obwohl er mit euch, seinen besten Kumpels, in der Fußballkneipe sitzt, um das spannendste UEFA-Cup-Spiel seit Jahren zu sehen. Latent wird das Problem dann, wenn die Freundin zum nächsten Männer-Grillabend mitgenommen wird, und schließlich manifest, wenn das unaufhörliche Schmatzen das wilde Flammenspiel der brutzelnden Würstchen übertönt. Aber verzweifle nicht, denn: Alle Hoffnung ist erst dann verloren, wenn sie die Eisdielen belagern, sich gegenseitig mit einem überteuerten Coppa d’amore belöffeln und du nur darauf wartest, dass sie endlich, endlich aufstehen, damit du einen der wenigen freien Plätze bekommen kannst. Die vertreiben sich doch eh nur die Zeit, bis sie nicht mehr zu schräg angeguckt werden, wenn sie zu Hause kuscheln – 5 Uhr nachmittags oder so.

Genau, du hast es erkannt: Die Pärchenplage.

So oder so ähnlich würde sich meine Kolumne, aus Frustration an einem Wahnsinnssonntagnachmittag geschrieben, wohl fortsetzen, wenn ich nicht infiziert worden wäre. Also aufhören. Und noch einmal von vorne.

Kaum hat sich das Wetter draußen auf sommerliche 25° verschoben, kriechen sie wieder aus allen Ecken. Neben der diesjährig angedrohten Zeckenplage wohl die grausigste Plage des Frühlings; wir wissen es, es tut uns Leid, wir können doch auch nichts dafür.
Ihre ersten Symptome erkennst du daran, wenn eine von deinen Freundinnen in der Cocktailbar alle fünf Minuten mit verklärtem Blick in Richtung der Toiletten verschwindet. Natürlich fragt man sich, wieso sie überhaupt mit zu eurem allwöchentlichen Weiberabend gekommen ist, aber, ganz ehrlich: Besser, dass sie irgendwo jenseits der Toiletten sehnsüchtig auf diesen einen Anruf wartet, als wenn sie neben euch säße und mit ihrem nervtötenden Seufzen jeden Kerl, der sich für euch interessieren könnte, durch die entsprechenden Reiz-Reaktions-Signale abschrecken würde. Wir wissen, dass wir nerven, aber wir bemühen uns.
Latent wird das Problem dann, wenn der Freund zum nächsten Jude Law-Filmeabend mitgenommen wird und über Fußball zu diskutieren beginnt, und schließlich manifest, wenn das unaufhörliche Schmatzen die wilden Liebesspiele im Film übertönt.
Aber verzweifle nicht, denn: Wir können eben nicht anders. Wenn wir die Eisdielen belagern, uns gegenseitig mit einem überteuerten Coppa d’amore belöffeln und du nur darauf wartest, dass wir endlich, endlich aufstehen, damit du einen der wenigen freien Plätze bekommen kannst, wissen wir darum, wie sehr wir dich nerven.

Es macht uns eben glücklich, mit unserem Liebsten dämlich grinsend im Sonnenschein zu sitzen, Eisdielen, Parkbänke, Wiesen und Kinos zu überfüllen. Wir wollen euch nicht nerven, wirklich nicht. Schadenfreude ist zwar die ehrlichste Freude, aber wir haben Freude genug. Es stört uns nur einfach nicht, dass wir euch nerven, weil wir es meist eh nicht mitbekommen.
Aber, ganz ehrlich, tröstet euch, denn im nächsten Jahr, wenn sie wieder aus allen Ecken kriechen, kann die Plage auch euch infizieren und dann werdet ihr diejenigen sein, denen mit Augenrollen und genervtem Räuspern begegnet wird.
Und wer uns nicht aus Gutmenschentum verzeihen kann, der kann uns vielleicht wegrationalisieren: Schuld daran sind unsere Hormone. Die reagieren auf Licht, das durch die Augen-Netzhaut ins Gehirn gelangt. Die Lichtmenge steuert in der Zirbeldrüse die Produktion des Schlafhormons Melatonin - im Frühjahr wird weniger produziert, im Winter mehr. Die kürzeren Nächte im Vorsommer erhöhen also die Aktivität und damit die sexuelle Erregbarkeit, sie sorgen also für die berühmten Schmetterlinge im Bauch.

Das zumindest sagt die Forschung im Max Planck-Institut. Uns ist das eh egal, weil uns alles außer uns selbst egal ist. Aber: ‘tschuldigung.

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